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Call for Papers

Call for Papers

Shakespeare Jahrbuch 160 (2024)

“Shakespeares Bibliotheken” 

Band 160 des Shakespeare Jahrbuchs (2024) wird dem Thema Shakespeares Bibliotheken” gewidmet sein. Die Redaktion bittet um Beiträge zu einschlägigen Themen, Konzepten und Debatten aus unterschiedlichen Perspektiven, besonders zum materiellen Nachleben von Shakespeares Werk in Editionen, Sammlungen und Bibliotheken über die Jahrhunderte hinweg. Beiträge mit zeitgenössischen oder historischen Perspektiven sind gleichermaßen willkommen.

Mögliche Themen wären:

Shakespeares Bücher

– die Rolle des First Folio: seine Geschichte als materielles Artefakt und als kulturelle Ikone

– frühneuzeitliche Buchformate: Quarto, Oktavo, Folio

– Typographie und das materielle Buch

– Paratexte in frühen Ausgaben von Shakespeares Werken

Shakespeare lesen

– wie frühe Leser Shakespeares Werke lasen, annotierten und extrahierten

– Lesepraktiken im Wandel: gemeinschaftlich/privat, Mündlichkeit/Schriftlichkeit, Amateurlektüren/Professionalisierung des Lesens

– die materielle Dimension der des Lesens: Beziehungen zwischen Buch, Körper (Kognition, Affekt, Auge, Hand, Stimme), technischen Hilfsmitteln/Medien und Umgebung

– Shakespeare in unterschiedlichen Formen und Formaten lesen: Buchseite/Bildschirm, Faksimile/modernisierter Text, Originalsprache/Übersetzung, Dramen/Adaptationen

– berühmte Shakespeare-Leser

Shakespeare herausgeben

– die Entwicklung von Shakespeare als Autor durch Editionen, Gattungsformierung, Kanonisierung

– frühneuzeitliche Syndikate der Buchproduktion: Drucker, Verleger, Händler, Verkäufer

– Ausgaben-Typen: Einzeltext, Gesammelte Werke, Kompilation; Faksimile- Ausgaben; kritische Ausgaben; digitale Ausgaben

– die Rolle von Herausgeberschaft im Wandel der Zeit

– Shakespeare-Editionen für das 21. Jahrhundert: neue Textformen, kritische Apparate, Leser

Shakespeare sammeln

– die materielle Kultur der Buchsammlung in der frühen Neuzeit und heute

– frühe Sammler von Shakespeares Werken

– Sammelpraktiken: private oder öffentliche Sammler; materielle Intertextualität in Sammlungen; Kompilationen

– vernetzte Akteure: Authoren, Herausgeber, Händler und Käufer

Shakespeare(s) Bibliotheken

– die Bibliothek as materieller und konzeptueller Raum

– historische Formen: private Sammlungen; institutionelle Bibliotheken; circulating and travelling libraries; digitale Archive

– verlorene Texte/Bibliotheken und die methodischen Herausforderungen des Archivs

– Shakespeare (in) Bibliotheken: kulturelle, intellektuelle und gesellschaftliche Funktionen

Bitte senden Sie eine elektronische Version (als Word/ docx-Datei) Ihres Artikels an die Herausgeberin des Shakespeare Jahrbuchs, Prof. Dr. Isabel Karremann (E-Mail: karremann@es.uzh.ch). Einsendeschluss für Beiträge (in englischer oder deutscher Sprache und von nicht mehr als 6.000 Wörtern) ist der 30. April 2023. Bitte beachten Sie das Style Sheet, das von der Website der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft (https://shakespeare.weinbergeins.de/shakespeare-jahrbuch/hinweise-fuer-beitraege-sj/) heruntergeladen werden kann.

Die Auswahl der Artikel erfolgt auf der Grundlage eines Double-Blind Peer-Review-Systems.